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Grüntee




Der Unterschied zwischen Schwarztee und Grüntee liegt im Verarbeitungsprozess. Die Pflanzenarten sind die selben, nur wird Schwarztee nach dem Ernten fermentiert. Beim Grüntee hingegen werden die Blätter sofort nach dem Pflücken zum Dämpfen gebracht, um eine Fermentierung zu verhindern. Grüner Tee stammt in erster Linie aus China, Japan und Taiwan. Zu den bekanntesten Grüntee-Sorten zählen Sencha, Bancha, Chun Mee, Gunpowder und Yunnan


ZUBEREITUNG

Für die Zubereitung finden Sie bei vielen der Teesorten Tipps in der Liste. Das ist für alle, die ihren Grüntee möglichst „original“ genießen wollen. Es gibt jedoch einige einfache Regeln: Bei normalem Grüntee kühlt man das sprudelnd kochende, durch und durch 100° heiße Wasser nur auf ca. 90° ab (ca 2 Min. zum Abkühlen stehen lassen), bei hochwertigem Tee aus China zwischen 70° und 80°, aus Japan 60° bis 70° (ca. 5 Min. offen stehen lassen), wobei die jeweils kühlere Temperatur den leicht bitteren Geschmack mindert. Die empfohlene Ziehdauer in der Tasse ist bei Chinatee rund 2-3 Min., bei Japantee 1-1½ Min., bei Oolong (halbfermentiert) ca. 1-2 Min. bei stärkerer Dosierung. Man kann jedoch preisgünstigere Sorten auch mit mehr Wasser aufgießen, das dafür nur kürzer abgekühlt wurde. Manche eingefleischten Grünteetrinker gehen völlig unkompliziert vor: Sie nehmen als Maß für eine Kanne Wasser das, was sie zwischen Daumen, Zeige- und Mittelfinger gut nehmen können und belassen den Tee bis zuletzt in der Kanne. Wird er dabei in der Folge zu intensiv, kann er beliebig mit Wasser aufgegossen werden. Grüntee-„Anfängern“ empfehlen wir übrigens, mit aromatisierten, „einfacheren“ Sorten zu beginnen. In jedem Fall ergibt gefiltertes, kalk- und chlorarmes sowie spülmittelfreies Wasser einen ungleich besseren Tee! (Lassen Sie sich unverbindlich über Wasserfilter und geeignetes Teezubehör beraten!)


GESCHICHTE

Die älteste Tradition hat wohl China, wo er seit ca. 5.000 Jahren kultiviert wird. Grüner Tee wird erstmals ca. 600 v. Chr. schriftlich erwähnt. Anfangs wurde er zu Formen gepresst, später zu Pulver gerieben und mit kochendem Wasser aufgegossen. In der Folge verfeinerte man die Zubereitung weiter und mahlte die Teeblätter nach dem Dämpfen und Trocknen direkt in der Steinmühle  – der Ursprung der noch heute üblichen Teezeremonie in Japan. Schließlich wurde der Tee ohne vorherige Pulverisierung direkt mit heißem Wasser aufgebrüht, was bis heute beibehalten wurde. Nach Japan kam der Grüntee im 8. Jahrhundert durch buddhistische Mönche, die ihn aus China mitbrachten. Während nun China auch Schwarztee produziert, hat sich Japan ausschließlich auf Grüntee spezialisiert. Dabei trinken die Japaner den größten Teil ihrer Produktion selbst, und sie wissen auch genau warum, denn den wohl erheblichsten Teil ihrer sprichwörtlichen Vitalität verdanken sie sicher ihrer Vorliebe für den Grüntee, den sie zu jeder sich bietenden Gelegenheit genießen.


INHALTSSTOFFE

Tee-Trinker sind Schnell-Denker!


PreislisteGruen05-12.pdf

aktuelle Schwarztee-Liste. Sorten, Details und Preise

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